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Samec
Posted: Tuesday, July 3, 2018 3:37:55 PM
Rank: Newbie

Joined: 12/29/2017
Posts: 2
Neurons: 322
Location: Miskolc, Borsod-Abauj-Zemplen, Hungary
Hallo liebes Community,

bei einigen Formulierungen bin ich mir nicht so sicher, daher brauche ich eure Unterstützung.
Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand Korrekturen vornehmen würde.

1) Ich bleibe am Esstisch sitzen und schiebe mein halb zugeklapptes Notebook heran.

2) Vergangenheit + Modalverb:
Mein Regenschirm muss in der Nähe der Bushaltestelle liegen geblieben sein.
Also: Dass ich den Regenschirm wahrscheinlich in der Nähe der Bushaltestelle vergessen habe.

3) Ich gehe wieder schnell zu der Suchmaschine im Browser über.
(vorher habe ich was anderes am PC unternommen)

4) Als er zurückkommt, antwortet er, dass er nichts gefunden habe.

5) Ich würde gern zum Strand gehen. Wobei ich mir leider nicht zu 100% sicher bin, dass es eine gute Idee ist, weil sich der Himmel bewölkt.

DANKE !!! Angel
vg.
Kunstniete
Posted: Wednesday, July 25, 2018 4:54:08 AM

Rank: Advanced Member

Joined: 1/25/2017
Posts: 1,255
Neurons: 259,261
Location: Berlin, Berlin, Germany
Hi szab,

dein Post ist zwar schon ein paar Tage alt, aber vielleicht bruachst du ja trotzdem noch ein Antwort.

1) Etwas "heran schieben" kann man schon, aber in diesem Kontext nicht. "Heran schieben" passt zum Beispiel hier: Ich schiebe den Schrank an die Wand heran. In deinem Satz würde man statt "schieben" besser "ziehen" verwenden:
Ich bleibe am Esstisch sitzen und ziehe mein halb zugeklapptes Notebook heran.
Noch besser wäre dann die Verwedung einer Präposition, um zu klären, wohin du das Notebook ziehst (z. B. zu mir):
Ich bleibe am Esstisch sitzen und ziehe mein halb zugeklapptes Notebook zu mir heran.

2) Die erste Variante hört sich merkwürdig an, das würde man so nicht sagen. Die zweite Variante ist besser, aber wenn du einen SAtz mit "dass" beginnst, muss später noch ein Hauptsatz folgen (im gleichen Satz). Alternativ könntest du den Satz auch ohne "dass" formulieren oder den Nebensatz mit "dass" anders einbauen. Hier zwei Beispiele:
Ich habe meinen Regenschirm wahrscheinlich in der Nähe der Bushaltestelle vergessen.
Ich glaube, dass ich meinen Regenschirm wahrscheinlich in der Nähe der Bushaltestelle vergessen habe.

3) Das Verb "übergehen" gibt es zwar, es beduetet aber etwas anderes, nämlich, dass man etwas ignoriert wird (meist die Meinung von jemandem). Man kann z. B. sagen: Meine Meinung wurde übergangen. In deinem Satz würde man statt "übergehen" einfach "wechseln" verwenden:
Ich wechsle schnell wieder zur Suchmaschine im Browser.

4) In diesem Satz ist auch wieder das Verb unpassend. Dein Satz bedeutet so viel wie: Ich habe ihn etwas gefragt, dann ist er weggegangen und hat etwas gesucht, dann ist er zurückgekommen und hat mir geantwortet (das er nichts gefunden hat). Normalerweise geht man aber im Gespräch nicht einfach weg. Deshalb könntest du hier statt "antworten" ein anderes Verb nehmen, z. B. "sagen, berichten, erklären". Also zum Beispiel:
Als er zurückkommt, sagt er, dass er nichts gefunden habe.
Auch hier würde man in Verbindung mit den meisten Verben wieder eine Präposition verwenden: Wem hat er gesagt, dass er nichts gefunden hat? Also zum Beispiel:
Als er zurückkommt, sagt er mir, dass er nichts gefunden habe.
Und als letztes: Die zeitliche Abfolge. Im Moment bedeutet der Satz, dass er zurückkam und gleichzeitig etwas gesagt hat. Das ist eher unwahrscheinlich, weil er ja erstmal zu der Person hingehen muss, mit der er redet. Du könntest die zeitliche Abfolge also etwas klarer ausdrücken, z. B. so:
Nachdem er zurückkam, sagte er mir, dass er nichts gefunden habe. Oder:
Als er zurück war, sagte er mir, dass er nichts gefunden habe. Oder:
Sobald er zurück war, sagte er mir, dass er nichts gefunden habe.

5) Das könnte man umgangssprachlich so sagen, es geht aber besser. Du könntest das "leider" weglassen, weil leider ja bedeutet, dass du etwas bereust. Außerdem ist der zweite Satz mit "wobei" am Anfang etwas unglücklich. Außerdem solltest du statt "dass eine andere Konjunktion verwenden, am besten "ob". Und statt "zu 100%" würde man eher "ganz" sagen. Insgesamt würde man also sagen:
Ich würde gern zum Strand gehen. Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob es eine gute Idee ist, weil sich der Himmel bewölkt.

Ich hoffe, die Antwort hilft dir noch.
Zum Strand würde ich jetzt auch gerne gehen. Am besten mit einem großen Eis ;)


The value of choice is not in the size of the action but in its effect.
Samec
Posted: Wednesday, July 25, 2018 6:58:08 AM
Rank: Newbie

Joined: 12/29/2017
Posts: 2
Neurons: 322
Location: Miskolc, Borsod-Abauj-Zemplen, Hungary
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! :)
Jetzt würde ich dir gern ein großes Eis schenken. ;)
Leider musst du dich mit einem virtuellen Eis von mir begnügen.
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